Aus der Geschichte lernen: Konrad Adenauer, Charles de Gaulle und der Elysée-Vertrag

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Adenauer und de Gaulle; Bildquelle: Jupiterimages, photos.com

Von historischen Persönlichkeiten – wie z. B. Staatsmännern – können wir viel für berufliche Problemlagen oder festgefahrene Situationen im Allgemeinen lernen. Der Vorteil des Blicks in die Vergangenheit liegt auf der Hand: Wir wissen, wie die Geschichte ausgeht.

Immer, wenn es um wichtige Geschäfte geht, ist die persönliche Begegnung unverzichtbar. Im Gespräch werden aus Möglichkeiten gemeinsame Absichten. Privates Kenenlernen kann noch wesentlich mehr bewirken und auch verwickelte Knoten durchschlagen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. Wenn menschliche Nähe entsteht, so ändert das an der Interessenslage nichts. Sich ohne Sinn und Verstand auf die Seite desjenigen zu schlagen, der einem persönlich sympatischer ist, und dessen Position kritiklos zu übernehmen, gehört zu den schwerwiegenden Managementfehlern. Denn Sympathie unter Verhandlungsgegnern macht vieles einfacher, ersetzt aber niemals Argumente, Positionen und Verhandlungsgeschick.

Die Geschichte: Konrad Adenauer, Charles de Gaulle und der Elysée-Vertrag

Im Januar 1963 wurde in Paris der Vertrag über die deutsch-franzöische Zusammenarbeit unterzeichnet. Das als Elysée-Vertrag bekannt gewordene Dokument sah regelmäßige Treffen und Beratungen zwischen den beiden Ländern vor. Die Unterzeichnenden, Bundeskanzler Konrad Adenauer (1876 – 1967) und Staatspräsident Charles de Gaulle (1890 – 1970), waren sich 1958 zum ersten Mal begegnet und hatten spontan Sympatie füreinander entwickelt.

Hören Sie in unserem Podcast, wie die spannende Geschichte weitergeht.
Persönliche Ebene: Konrad Adenauer, Charles de Gaulle und der Elysée-Vertrag

Viel Spaß beim Zuhören
wünscht die Haufe eCampus Redaktion

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