Berufsfeld Banken und Sparkassen

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Viele Absolventen zieht es nach der fertigen Schulausbildung in die Finanzwirtschaft. Sie sehen ihre berufliche Zukunft bei Banken und Sparkassen. Doch was versteckt sich hinter diesem Berufsfeld?

Banken und Sparkassen sind selbstverständliche Bestandteile unseres Alltags. Sie sind Vermittler im Geldkreislauf und kümmern sich um einen reibungslosen Zahlungsverkehr. Als Grundaufgabe nehmen sie Geld als Einlagen von Kunden an und geben es als Kredite an andere Kunden weiter. Zu den wichtigsten Aufgaben von Kreditinstituten gehören:

 

  • Entgegennahme von Einlagen: Als Einlagen werden Guthaben bezeichnet, die von Kunden auf Konten gehalten werden. Die „Einlagensicherung“ garantiert, dass ein Kunde auch bei Insolvenz der Bank sein Geld nicht verliert.
  • Abwicklung des Zahlungsverkehrs: Die bare und unbare Übertragung von Zahlungsmitteln hat für unseren Alltag enorme Bedeutung.
  • Kreditvergabe: Banken vergeben an Kunden Kredite, die sich aus den Einlagen anderer Kunden zusammensetzen.
  • Divisengeschäft: Divisen sind Zahlungsmittel in fremder Währung. Der Handel solcher Divisen kann sehr lukrativ sein, aber auch zu hohen Verlusten führen.
  • Wertpapiermissionen: Die Börsenzulassung für ein Unternehmen ist nur gemeinsam mit einem für den Handel zugelassenen Kreditinstitut möglich.
  • Handel mit Wertpapieren: Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die zum Beispiel die Miteigentümerschaft an einem Unternehmen verbrieft. Eine Aufgabe von Banken besteht darin, Wertpapiere zu kaufen, zu verkaufen, zu verwalten und zu verwahren.

 

Die Kreditinstitute in Deutschland lassen sich in drei Gruppen einteilen:

  • Private Geschäftsbanken
  • Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute (Landesbanken, DekaBank, Sparkassen)
  • Genossenschaftsbanken (Volksbank, Raiffeisenbank)

 

Die Bedeutung funktionierender Finanzmärkte für unser aller Leben und Überleben wurde vielen wohl noch niemals so deutlich wie in der Finanzkrise von 2007 und 2009. Nun werden kompetente Nachwuchskräfte gebraucht, die unser Finanzsystem verantwortungsbewusst, kreativ und vorrausschauend gestalten.

Banken und Sparkassen bieten unter anderem die folgenden Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an:

  • Bankkaufleute (Privatkunden)
  • Bankkaufleute (Firmenkunden)
  • Bachelor of Arts (BA/HSBA) / Bachelor of Science (BSc), z.B.:
  • Finanz- & Rechnungswesen – Finanzdienstleistungen an der Universität Siegen
  • Insurance and Risk Management an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Finanz- und Rechnungswesen an der Universität Duisburg-Essen – Campus Essen
    • Duales Studium, z.B. bei:
    • Bayerische Landesbank München
    • Sparkasse Bochum
    • ING-DiBa AG Frankfurt am Main
    • Kaufleute für Bürokommunikation
    • Immobilienkaufleute
    • Kaufleute für Dialogmarketing

 

Weitere Informationen zu dem Berufsfeld der Finazwirtschaft finden Sie u.a. hier:

Claus Peter Müller-Thurau: Erfolgreich bewerben bei Banken, Sparkassen und Versicherungen. Haufe, München, Freiburg 2011.

http://www.ausbildung.de/berufe/duales-studium-bank/

http://www.studieren-berufsbegleitend.de/studiengaenge/banking-finance/

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