Der erste Job: Stress vermeiden am Arbeitsplatz

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Nach erfolgreichem Bachelor- oder Masterabschluss stehen viele Studenten vor ihrem ersten Vollzeitjob. Verbringt man dabei viel Zeit im Büro und vor dem Bildschirm, stellt dies für den Körper und die Konzentrationsfähigkeit eine harte Umstellung dar. Denn auch wenn man bisher als Student konzentriert an den Lehrveranstaltungen teilgenommen hatte, war es möglich, freie Stunden im Café oder im Park zu verbringen. Und selbst der Weg von einem Hörsaal in den nächsten hat den Effekt einer kurzen Entspannungspause.

Die Folgen dieser Umstellung des Tagesablaufs äußern sich nicht zuletzt in einer höheren Anfälligkeit für Stress. Besonders beim Berufseinstieg ist es nun also wichtig, sich selbst kurze Entspannungsphasen zu gönnen, um leistungsfähig und kreativ zu bleiben. Ein paar Tricks wie das am besten funktioniert verraten wir hier:

 

  • Bewegung an der frischen Luft wirkt Wunder! Machen Sie nach dem Mittagessen einen kurzen, möglichst flotten Spaziergang, statt in der Kantine in abgestandener Luft noch einen Kaffee zu trinken.

 

  • „Palmieren“ zur Augenentspannung: Reiben Sie die Handflächen beider Hände zusammen bis Wärme entsteht. Halten Sie sich die warmen Handflächen so vor die geöffneten Augen, dass möglichst kein Licht mehr eindringt. Dabei sollte kein Druck auf die Augen ausgeübt werden. Bleiben Sie eine Minute in dieser Haltung und wiederholen Sie die Übung.

 

  • Die Technik der reinen Atembeobachtung erfordert wenig Übungsaufwand und der Entspannungszustand tritt schon Innerhalb von ein paar Minuten ein. Sie machen es sich bequem, schließen die Augen und beobachten einfach Ihren Atem. Zählen Sie Ihre Atemzüge von 1 bis 10, und wenn Sie bei 10 angelangt sind, beginnen Sie wieder von vorne. Je bewusster Sie Ihre Atmung beobachten und einfach geschehen lassen, umso klarer wird sie sich verlangsamen und umso leichter kann sich die Ruhe in Ihrem Innern ausbreiten – die wiederum das langsame Atmen fördert. Ein wohltuender Kreislauf des Loslassens beginnt.

 

  • Die rechte Gehirnhälfte steht in Verbindung mit der linken Körperseite und umgekehrt. Diese kurze Übung aktiviert beide Gehirnhälften und hilft so Ihr analytisches (linke Gehirnhälfte) und kreatives Potenzial (rechts) voll auszuschöpfen. Fassen Sie mit der rechten Hand an die Nase und gleichzeitig mit der linken Hand an das rechte Ohr. Danach wird gewechselt: Linke Hand an die Nase und rechte Hand an das linke Ohr. Dabei sollte die Hand, die das Ohr berührt, immer vor der anderen Hand liegen. Wechseln Sie die Hände mit der Zeit immer schneller.

 

Weitere Übungen und Tipps um Stress am Arbeitsplatz zu vermeiden finden Sie im TaschenGuide „Stress ade“ von Roland Geisselhart und Christiane Hofmann.

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