Die Bedeutung von Soft Skills bei Bewerbungen

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Personaler achten zunehmend auf die zwischenmenschlichen Fähigkeiten der Bewerber. Die „Soft Skills“ sind es deshalb auch, die in zunehmendem Maße eine Rolle bei Stellenanzeigen, Vorstellungsgesprächen oder Assessment-Centern spielen. Die Mitarbeiter sollen nicht nur fachlich, sondern auch zwischenmenschlich kompetent sein. Soft Skills wie Überzeugungskraft sind mittlerweile zu einem Einstellungskriterium geworden – egal ob bei Unternehmensberatern, Ingenieuren oder Juristen.

Schon während des Studiums wird die Bedeutung von Soft Skills hervorgehoben. Soft Skills sind unsere „weichen Fähigkeiten“ wie Durchsetzungsvermögen, Kommunikationsgeschick, Teamfähigkeit und viele mehr. Menschen, die über ein hohes Maß an Soft Skills verfügen, gelten als emotional intelligent. Emotionale Intelligenz beschreibt Ihr Vermögen, mit eigenen Gefühlen und denen anderer richtig umzugehen. Emotional intelligente Menschen verfügen über folgende wesentliche Kompetenzen:

  • Sie können sich selbst gut beobachten und wahrnehmen,
  • Sie besitzen eine hohe Motivation,
  • Sie verfügen über Einfühlungsvermögen sowie
  • gute kommunikative Fähigkeiten.

 

Im Hinblick auf aktuelle Trends und Aussagen kann zusammenfassend festgehalten werden, dass Soft Skills bei Bewerbungen eine große Rolle spielen. Neben den zwingend erforderlichen Fachkenntnissen, den Hard Skills, werden überfachliche Qualifikationen immer wichtiger. Somit zählen nicht nur gute Noten, Praktika und Fremdsprachenkenntnisse, sondern vor allem auch starke emotoinale Intelligenz. Personaler legen verstärkt Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter nicht nur fachlich, sondern auch zwischenmenschlich kompetent sind. Dabei sind Persönlichkeitsmerkmale sowie Neigungen und Interessen der Bewerber von Bedeutung. Hierbei wird insbesondere Wert auf Motivation, Flexibilität, Begeisterung für die Arbeit, selbstständiges Handeln, Belastbarkeit und Entschlusskraft gelegt.

Die Soft Skills sollten aus dem Lebenslauf ersichtlich sein. Dabei kann es sich lohnen, mutig zu sein und mehr als die obligatorischen Praktika und Auslandsaufenthalte zu erwähnen. Auch scheinbar kleine und weniger beachtete Tätigkeiten können Rückschlüsse auf Soft Skills zulassen.

Nutzen Sie also Ihre angeborene emotionale Intelligenz und bauen Sie persönliche Soft Skill-Fähigkeiten weiter aus. Ihre Bedeutung im Bewerbungsprozess ist nicht von der Hand zu weisen.

 

 

Weitere Informationen rund um das Thema Soft Skills und Bewerbungen finden Sie u.a. hier:

Gabriele Peters-Kühlinger, Friedel John: Soft Skills. 3. Auflage, Haufe: Freiburg, München 2014.

Claus Peter Müller-Thurau: 101 Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch. Haufe: Freiburg, München 2015.

Ute Rohrschneider, Michael Lorenz: Bewerbung für Berufseinsteiger. Haufe: Freiburg, München 2015.

Jasmin Hagmann: Assessment Center. Haufe: Freiburg, München 2015.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/298199/umfrage/erwartungen-von-unternehmen-an-berufseinsteiger-im-bereich-soft-skills/

http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/berufseinstieg-der-harte-weg-zu-soft-skills_aid_428288.html

http://www.absolventa.de/karriereguide/berufseinsteiger-wissen/anforderungen-beruf

Kommentare

  • Alex sagt:

    Also Soft Skills haben früher schon eine große Rolle gespielt, genauso groß wie heute. Ich denke nur, dass man dies fürher automatisch, unbewusst herausgefiltert hat und heute man dies eher bewusst angeht.

    Gruß

    Alex von
    Personaldienstleister Stuttgart

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