Digital Natives – Das müssen Ihnen Unternehmen bieten

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Frau Multitasking

Sie sind mit Internet und Handy groß geworden und sind es gewohnt selbstbestimmt zu arbeiten. Auf dem Arbeitsmarkt sind sie immer mehr gefragt. Gleichzeitig sind sie diejenigen, welche in einigen Jahren den durchschnittlichen Arbeitnehmer auf dem Markt darstellen werden  – sozusagen die nächste Generation der arbeitenden Bevölkerung.  Ein großes Potenzial also für Unternehmen. Doch wodurch wird diese „Generation Y“ angesprochen, worauf legen sie wert an ihrem Arbeitsplatz?

Die Vertreter dieser Gruppe sind meist zwischen 1980 und 2000 geboren. Viele von ihnen sind mit Facebook, Twitter und Co. im täglichen Leben mehr als vertraut. Die Erfahrungen in der Kindheit haben sie gelehrt, wie man selbstbewusst auftritt, flexibel bleibt und wenig Kompromisse eingeht. Es ist bereits ersichtlich, dass Attribute, wie beispielsweise das eigenständige Arbeiten, viele Vorteile für ein Unternehmen bieten kann. Ebenso natürlich wie die technische Versiertheit der Digital Natives. Doch die ständigen Veränderungen denen sie ausgesetzt sind, die Informationsflut, die sie täglich verarbeiten und filtern, führt auch zu neuen Ansprüchen an den Arbeitgeber. So kann es vorkommen, dass sie sich schnell langweilen, wenn ihr Aufgabengebiet nicht abwechslungsreich genug ist. Außerdem legen die Digital Natives ganz besonderen Wert auf die sogenannte Work-Life-Balance: Ein Zustand bei dem Arbeits- und Privatleben im Einklang stehen und zusammen ein harmonisches Ganzes ergeben. Vielleicht keine ganz neue Vorstellung vom Arbeitsleben, aber in einer schnelllebigen Zeit dafür umso wichtiger.

Es steht fest, dass es sich um eine anspruchsvolle Zielgruppe handelt! Jedoch ist es möglich sie an das Unternehmen zu binden, trotz ihres Bedürfnisses nach Flexibilität. Hierfür eine kleine Checkliste, worauf sich Unternehmen bei diesen „Young Professionals“ einstellen dürfen:

  • Ansprache: Ein abwechslungsreiches Stellenprofil  spricht sie an, da sie sich nicht mit monotoner Tätigkeit zufrieden geben wollen.
  • Arbeitsmodell: Auf Weiterbildung legen sie viel Wert. Deshalb wird auch von den Unternehmen erwartet, dass sie ihnen beispielsweise Workshops anbieten. Wenn dies nicht möglich ist, möchte die „Generation Y“  die Möglichkeit haben, sich selbst weiterbilden zu können, was wiederrum durch individuelle Arbeitszeitmodelle möglich wird.
  • Arbeitszeit: Ein starres Arbeitszeitenmodell kommt der Vereinbarung von Beruf- und Privatleben wenig entgegen. Deshalb sollte bei der Regelung Spielraum geboten werden. Auch für die eben angesprochene Weiterentwicklung außerhalb der Arbeitstätigkeit, sollten vom Unternehmen spezielle und individuelle Arbeitszeitmodelle bereitgestellt werden können.
  • Aufgabengebiet: Dieses sollte, wie im Stellenprofil angegeben, zum einen anspruchsvoll, zum anderen abwechslungsreich gestaltet sein. Immer gleiche Arbeiten versprengen die Digital Natives gerne.
  • Arbeitgebermarke: Sinnstiftende Tätigkeiten sind bevorzugt, sodass gerade Arbeit die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft beinhaltet, ansprechend wirkt. Deshalb ist es hilfreich für die Rekrutierung der Digital Natives, wenn man als Arbeitgeber eine Marke aufbaut, die bereits durch ihre Strukturen solche gesellschaftlichen Werte mit einbezieht.
  • Außerhalb des Arbeitslebens:  Das Privatleben ist Teil der Work-Life-Balance und muss deshalb vom Unternehmen ebenso beachtet werden. Berücksichtigen kann ein Unternehmen dies in Form von ausreichender Freizeit, die im Übrigen zudem als Teil der Entlohnung eingeplant werden kann.

Quelle:  http://www.business-wissen.de/?id=8712

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