Do´s and Dont´s in Social Networks

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Unter Knigge-Regeln verstehen wir in erster Linie allgemeine Richtlinien zu Kleidung, Essen und persönlichen Umgangsformen im Berufsleben. In der heutigen Zeit ist ein souveräner Auftritt nicht nur in der realen, sondern auch in der digitalen Welt von großer Bedeutung. Viele Business Kontakte laufen über Onlinenetzwerke und im Rahmen der dort doch häufig lockereren Umgangsformen besteht die Gefahr, dass potenzielle Kunden, Geschäftspartner, Kollegen etc. nicht richtig angesprochen werden oder Sie sich selbst falsch präsentieren.

Netzwerke und Clubs sind Orte, um Kontakte zu knüpfen und des Gebens und Nehmens. Bevor Sie in einem Netzwerk Kommunikation mit Freunden und Geschäftspartnern betreiben, sollten Sie sich grundsätzlich folgende Fragen stellen:

 

  • Welches Netzwerk ist für welche Aktivitäten am besten geeignet? (privat vs. geschäftlich)
  • Was erwarten Sie sich von dem Eintritt?
  • Können Sie jederzeit wieder austreten, ohne dass Sie selbst einen Gesichtsverlust erleiden?
  • Welche Kontakte innerhalb des Netzwerkes sind wirklich wichtig und auf welche sollten Sie besser verzichten?

 

Bevor Sie sich also ein Profil auf einer Online- Plattform anlegen beziehungsweise der Einladung von Geschäftspartnern oder Freunden dorthin folgen – überlegen Sie genau: Was für einen Zweck verfolgen Sie mit Ihrer Anmeldung auf dieser Plattform? Nutzen Sie sie mit einer geschäftlichen Intention, dann gelten andere Regeln als für die private Nutzung. Hier treten der professionelle Eigenauftritt und das Abwickeln von Geschäften in den Vordergrund. Nutzen Sie dagegen die Plattform zum lockeren Austausch mit Freunden und Bekannten, dann befinden Sie sich dort in einem privaten Umfeld und können entsprechend locker kommunizieren.

Grundsätzlich sollten Sie bei der Erstellung eines Profils immer ehrlich sein. In geschäftlichen Netzwerken werden Kollegen und Bekannte schnell erkennen, ob Sie beim aktuellen Job oder dem bisherigen Karriereweg ein wenig frisiert haben. Auch bei der Nennung von Unternehmensnamen sollten Sie es nicht übertreiben. Sorgen Sie des Weiteren dafür, dass Ihr Online-Profil in einem Netzwerk interessanten Lesestoff bietet – verraten Sie jedoch niemals alles über sich.

In privaten Online-Communities besteht Ihr Netzwerk aus sogenannten Freunden. Vernetzen Sie sich hier vor allem mit echten Freunden. Nähere Bekannte und Verwandte können Sie selbstverständlich auch mit aufnehmen. Wenn Sie hier auch Geschäftspartner und Kollegen als Freunde hinzufügen möchten, fassen Sie Ihre geschäftlichen „Freunde“ auf separaten Listen zusammen und weisen Sie diesen weniger Rechte zu – also erlauben Sie ihnen weniger, in Ihrer Privatsphäre mitzulesen. Manchmal kann es peinlich sein, wenn private Informationen für Kollegen und Geschäftspartner einsehbar sind.

Im geschäftlichen Kontext werden die Mitglieder Ihres Netzwerkes meist „neutrale Kontakte“ genannt. Vernetzen Sie sich hier vor allem mit potenziell interessanten Geschäftspartnern. Kontaktieren Sie also in erster Linie Menschen, mit denen Sie geschäftlich zu tun haben oder zu tun haben möchten. Außerdem haben Sie hier die Möglichkeit, ehemalige Schulkameraden oder Kommilitonen wiederzufinden – und auf einer professionellen Ebene in Kontakt zu bleiben.

 

Weiterführende Informationen zum Thema Business Knigge finden Sie in:

Christina Tabernig/Anke Quittschau: Business-Knigge. Die 100 wichtigsten Benimmregeln. 3. Auflage, Haufe: Freiburg, München 2014.

Kai Oppel: Business Knigge international. Der Schnellkurs. 4. Auflage, Haufe: Freiburg, München 2015.

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