Dresscode im Sommer

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Die Hitzewelle ist über Deutschland hereingebrochen. Temperaturen bis zu 37 Grad sorgen für das Bedürfnis sich relativ locker und leicht zu kleiden. Doch diesem Wunsch kann nicht überall nachgegeben werden. Im  Job, vor allem in klassischen Branchen, werden Flip-Flops, kurze Hosen und andere Modesünden nicht gerne gesehen.

Denn auch im Sommer gilt hier: Business Dresscode!

Neben festen Kleidungsregeln gibt es jedoch Tricks, wie Sie den Büroalltag auch bei Höchsttemperaturen gut überstehen.

 

Für Männer:

  • Lange Hosenbeine müssen sein, auch im Sommer.
  • Socken sollten so lang sein, dass bei übergeschlagenen Beinen keine Haut zu sehen ist.
  • Ganzjährig gilt die Regel: Geschlossene Schuhe gehören zum Anzug. Daher darf nichts getragen werden, was in irgendeiner Weise an Sandalen erinnert.
  • Wenn die Krawatte im Unternehmen Vorschrift ist, fällt auch das Kurzarm-Hemd weg. Zur Krawatte gehört einfach ein langärmeliges Hemd, das man aber – wenn es zu heiß wird – hochkrempeln darf.

 

Für Frauen:

  • Wenn Frauen einen Rock tragen, muss er eine Handbreit über dem Knie enden, in konservativen Branchen sollte er sogar knieumspielend sein. Beim Sitzen sollte nicht mehr als ein Drittel des Oberschenkels zu sehen sein. Diese Regel gilt auch im Winter.
  • Wer einen Rock trägt, muss dazu einen Feinstrumpf tragen. Mit diesem wird das Business-Outfit abgerundet. Einzige Ausnahme ist das Abendkleid, bei dem strumpffreie Beine in offenen Schuhen getragen werden können.
  • Die Schuhe müssen im Büro vorne immer geschlossen sein. Hinten darf die Ferse frei sein. Damit sind Flip-Flops und Sandalen für das Büro ausgeschlossen.
  • Unter ein Kostüm oder einen Hosenanzug gehören Blusen, die die Schultern bedecken. Als Alternative dazu können auch blickdichte T-Shirts getragen werden. Ärmel müssen nicht unbedingt vorhanden sein, da bei einem Kundenkontakt ohnehin ein Blazer übergezogen werden sollte.

 

Allgemein:

  • Der Dresscode im Sommer ändert sich nicht. Es sei denn, das Unternehmen hat einen anderen Dresscode für den Sommer herausgegeben. Banken erlauben manchmal, dass im Sommer ein kurzärmeliges Hemd getragen werden darf. Solche Ausnahmen für warmes Wetter sind aber eher rückläufig. Die Unternehmen haben die Erfahrung gemacht, dass Mitarbeiter den Kleidungsstil dann zu locker handhaben.
  • Grundsätzlich gilt, dass im Büro nicht viel Haut gezeigt werden darf. Denn das Auge reagiert vor allem auf helle Farben und die Haut der meisten Mitteleuropäer ist bekanntlich hell.
  • Sonnenbrillen sollten im Job abgelegt werden. Auch wenn sie locker ins Haar gesteckt werden, vermitteln Sonnenbrillen doch eher Freizeitcharakter als Seriosität.
  • Wenn luftige Kleidung erlaub ist, sollte trotzdem darauf geachtet werden, dass Tattoos und anderer Körperschmuck nicht zur Schau gestellt werden.
  • Wer Kundenkontakt hat, muss sich besonders streng an eine korrekte Kleidungswahl halten. Je häufiger ein Arbeitnehmer sein Unternehmen nach außen hin repräsentiert, desto höher sind die Anforderungen an sein Auftreten und an seine Kleidung. Wer viel Kundenkontakt hat, darf sich keine Besonderheiten erlauben. Hier gilt, je höher die Position, desto dunkler die Kleidung.

 

Wenn Sie sich nun noch unsicher sind, was speziell für Sie das richtige Sommer Business-Outfit ist, dann orientieren Sie sich einfach an Ihren Kollegen oder Ihrem Vorgesetzten. Es ist auch keine Schande bei Berufsantritt einmal grundsätzlich nach dem Dresscode zu fragen. Damit beweisen Sie nur, dass Sie sich darüber Gedanken gemacht haben und Sie das Unternehmen bestmöglich repräsentieren möchten.

Kommentare

  • Klaus61 sagt:

    Ausgemachter Blödsinn, bei uns trägt keiner Anzug. Der Chef von ca. 500 MA kommt in Jeans und offenem Hemd.
    Die Firma stellt sogar Polo Shirts zur Verfügung.
    Die Leistung zählt, nicht die Kleidung.

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