Interkulturelle Kompetenz als Zauberwort für das Jobtor

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Männer machen Handschlag

„Wie schaffe ich es einen der heißbegehrten Arbeitsplätze in einem der großen internationalen Konzerne zu bekommen?“, solche oder ähnliche Frage stellen sich sicherlich immer wieder einige Studenten. Eine recht einfache Antwort, besonders bei Unternehmen die in unterschiedlichen Kulturräumen agieren, ist: interkulturelle Kompetenz. Dabei geht es vordergründig darum sich auf andere Kulturen einstellen zu können und besonders auf die Menschen, die dahinter stehen. Gerade Teilnehmer aus Kulturen, deren Märkte für Deutschland immer wichtiger werden, wie z.B. China, beschweren sich über das teils sehr mangelnde Einfühlungsvermögen der deutschen Geschäftspartner. Definitiv ein Mangel denn es auszugleichen gilt, und hierbei können Berufseinsteiger in internationalen Firmen punkten.

Aber nicht nur in internationalen Firmen ist die interkulturelle Kompetenz gefragt. Viele Firmen schätzen auch die Fähigkeiten, die damit verbunden sind beziehungsweise sich durch den Erwerb der interkulturellen Kompetenz entwickeln. Bewerber die Erfahrungen mit anderen Kulturen sammeln konnten sind meist sehr aufgeschlossene und neugierige Menschen und wollen sich immer wieder weiterentwickeln. Sie haben – z.B. im Laufe eines Auslandsaufenthaltes – gelernt mit schwierigen Situationen umzugehen und vor allem andere Sichtweisen zu akzeptieren. Dies hilft jungen Bewerbern auch selbst andere Sichtweisen mit in ihr Denken einzubeziehen.

Die interkulturelle Qualifikation lässt sich während des Studiums relativ leicht erwerben. Von Stipendien finanzierte Auslandsaufenthalte sind hierbei eine große Unterstützung. Außerdem besteht auch die Möglichkeit sich an seiner Universität innerhalb Deutschlands für neue Studenten aus dem Ausland zu engagieren. Die Universitäten bieten hierzu oftmals Kurse zur „Interkulturellen Kommunikation“ oder ähnlichem, in denen die Studenten aus dem Ausland Kontakt zu den Einheimischen erhalten und ihnen diese im Gegenzug mit Rat und Tat zur Seite stehen. Positive Nebeneffekte haben diese beiden Maßnahmen zur Weiterqualifizierung allemal: man lernt oder verbessert seine Sprachkenntnisse (das muss nicht immer Englisch sein!), lernt neue Leute kennen, sammelt Erfahrungen, schließt vielleicht sogar Freundschaften uvm.

Seine Interkulturelle Kompetenz in die Wagschale zu werfen um einen Job zu bekommen, lohnt sich also in jedem Fall. Bei gleicher Qualifikation kann man sich gegenüber anderen Bewerbern positiv absetzen. Manches Mal könnte es sogar sein, dass man dadurch fachlich scheinbar qualifiziertere Bewerber ausstechen kann.

Ob und wie viel Wissen über interkulturelle Kompetenz vielleicht schon in Ihnen steckt, können Sie auch an diesem Test hier feststellen: Fit für die Fremde?

 

 

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