Jobfalle: Die ersten 100 Tage

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Die ersten 100 Tage im neuen Job
Die erste Woche im neuen Job ist erfolgreich ohne größere Fallstricke überstanden. Was folgt in den nächsten Monaten bis zum Ende der Probezeit? In welche Fallen können Sie geraten? In einige, denn nicht umsonst ist die Zahl der Kündigungen innerhalb der Probezeit groß. Wer hat sich da trotz intensiver Personalauswahlverfahren geirrt? Die Antwort ist wie immer auf beiden Seiten zu finden, etwa falsche Erwartungen an die Arbeitsstelle auf Seiten der Bewerber oder falsche Arbeitsplatzbeschreibungen auf Seiten der Unternehmen. Wie können Sie nun Fallen umschiffen, um nicht hineinzugeraten?
Die Probezeit liegt in vielen Unternehmen zwischen drei und sechs Monaten. Das ist genügend Zeit, um sich Schritt für Schritt einzuarbeiten und auf beiden Seiten zu überprüfen, ob man auch dauerhaft zueinander passt. Denn auch für den Arbeitgeber ist dies eine Phase der Prüfung.

Folgende Regeln sollten Sie beherzigen:

• Seien Sie pünktlich. Kommen Sie nicht als Letzter und gehen Sie nicht als Erster. Achten Sie auf die Gepflogenheiten in Ihrer Abteilung.
• Definieren Sie gemeinsam mit Ihren Vorgesetzten klare Ziele für die Einarbeitungszeit.
• Vereinbaren Sie regelmäßige Feedbackgespräche mit Ihren Vorgesetzten.
• Fragen, fragen, fragen Sie – und nutzen Sie alle Informationsquellen wie Intranet, Internet, Archive, Projektordner etc.
• Betreiben Sie ein sachliches Konfliktmanagement in eigener Sache.
• Seien Sie offen im Umgang mit Fehlern.
• Gehen Sie professionell mit Gerüchten um.
• Gehen Sie professionell mit Kritik um.
• Zeigen Sie Interesse auch für die Arbeit und das Wissen der anderen und seien Sie aufmerksam und hilfsbereit.

Experten-Tipp: Besserwisserei ist unerwünscht
Geben Sie kein ungefragtes Expertenwissen von sich, denn nichts ist schlimmer als Besserwisserei. Bringen Sie dem Status quo und der Leistung der Kollegen Wertschätzung entgegen. Die Abläufe im Unternehmen mögen aus Ihrer Sicht nicht zweckmäßig sein, aber trotzdem steht es Ihnen nicht an, die Kollegen ständig darauf hinzuweisen. Denn Sie geben Ihnen damit zu verstehen, dass das, was sie bisher gemacht haben, schlecht war. Und das möchte keiner gerne hören, schon gar nicht von den Neuen.

Diese Verhaltenstipps bieten zwar keine Garantie dafür, dass Ihr Neubeginn in einem Unternehmen reibungslos verläuft. Aber mit Offenheit und Sachlichkeit können Sie Fallen im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten umgehen.

Experten-Tipp: Das offene und sachliche Gespräch suchen
Wenn Sie merken, dass sich die Aufgaben ganz anders darstellen, als im Vorstellungsgespräch skizziert, sollten Sie frühzeitig mit Ihrem Vorgesetzten offen darüber sprechen.

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