Kanzlei-Homepage – Regelmäßig erneuern

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Was haben Fußball und das Web gemeinsam? Man muss immer am Ball bleiben. Nachdem wir, auch dank des Internets, in einer kurzlebigen Zeit leben, sollten Steuerkanzleien ihre Website alle vier bis fünf Jahre einem Relaunch unterziehen.

 

 

Eine regelmäßige Modernisierung des Internet-Auftritts einer Steuerkanzlei ist nicht nur technisch relevant, sondern betrifft auch die Inhalte der Website. Zeigen Sie Ihren Mandanten, dass Ihre Kanzlei kompetent und am Puls der Zeit ist. Unterschätzen Sie nicht die Auswirkungen einer modern gestalteten Website, nutzen Sie stattdessen gezielt ihre Wirkung.

Die meisten Mandanten besuchen nach einer Empfehlung Ihren Kanzlei-Auftritt im Web – somit spielt die Internet-Präsenz eine wesentliche Rolle für Neumandanten. Aber auch bestehende Kunden werden es Ihnen danken, wenn Sie auf eine technisch einwandfreie und informative Web-Präsenz setzen, die durch Servicecharakter glänzt.

Browser haben viele Updates hinter sich

Nach wenigen Jahren haben alle Internet-Browser, vom Internet-Explorer bis hin zu Mozilla, unzählige Updates hinter sich. Deswegen kann es sein, dass Ihre Homepage heute nicht mehr einwandfrei dargestellt wird. Da die Technologie schnelle Sprünge macht, ist ein Webseiten-Relaunch schon aus programmtechnischen Gründen nötig und ratsam. Beispiel Schriftarten und -größen: In manchen Fällen werden sie durch neue Browser fehlerhaft dargestellt oder wirken nicht so, wie sie sollten. Mobile Endgeräte, wie etwa Smartphones, verlangen zudem ein neues Bedienkonzept, damit Ihre Website problemlos abrufbar ist. Hier gibt es die Möglichkeit, eine schmälere Version Ihrer Homepage anzubieten: Sie lädt die Inhalte schneller und ist am Touchscreen besser bedienbar.

Aber nicht nur die Technologie hinkt, oftmals sind auch die Inhalte veraltet, wenn etwa die Ansprechpartner in einer Kanzlei gewechselt oder sich die Telefon-Durchwahlen geändert haben. Hinzu kommen veraltete Anfahrtspläne oder aber Verlinkungen, die nicht mehr existieren – Stolpersteine bei Web-Präsenzen.

Ein Relaunch, also die technische und inhaltliche Überarbeitung, gleicht dem Aufwand der Neuerstellung einer Website – deshalb sollte die Modernisierung von Grund auf stattfinden. Im Zuge dessen lohnt es sich, über Extraservices nachzudenken, damit können Sie Ihren Mandanten und Mitarbeitern den Alltag erleichtern.

Bieten Sie Ihren Kunden ein modernes Serviceportal, das es möglich macht, wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahlen einfach per Mausklick zu errechnen. Integrieren Sie dazu einen Brutto-Netto-Rechner oder einen Annuitätenrechner. Je mehr Services online erledigt werden können, desto mehr Zeit bleibt Ihnen und Ihren Mitarbeitern für die persönliche Beratung von Mandanten.

Solche Services sind vor allem für Ihre Kunden sehr wertvoll, da diese jederzeit, ortsunabhängig auf relevante Daten zugreifen können. Das Serviceportal bietet weitere unzählige Möglichkeiten, wie etwa das Bereitstellen von Infolisten oder Anwendungen wie ein praktisches Termin-Tool für Ihre Mandanten.

Bleiben Sie aktuell – mittels einer eigenen News-Rubrik können Sie Mandanten über alle Neuigkeiten aus Ihrer Kanzlei oder Ihrem Fachbereich informieren. Bieten Sie die Möglichkeit zur Newsletter-Registrierung auf Ihrer Homepage, so können Sie Ihre Mandanten direkt und regelmäßig über alles Wissenswerte informieren. Ein gutes Newsletter-System ist einfach in der Handhabung und hilft Ihnen dabei, Informationen in Ihrem eigenen Kanzleidesign an ausgewählte Empfänger zu versenden.

Promoten Sie Ihre neue Kanzlei-Homepage

Wenn Sie einen Relaunch durchgeführt haben, sollten Sie Ihre neue Homepage promoten. Ein kurzer Text in einer E-Mail oder im Zuge eines Mandantenschreibens ist hierfür ideal. Sie können aber auch Ihre Telefonwarteschleife dafür nutzen, um auf Ihre neue Seite hinzuweisen. Wenn Sie soziale Medien wie Facebook oder Twitter verwenden, posten Sie einfach hier die Info zu Ihrem neuen Web-Auftritt. Vergessen Sie dabei nicht, Ihre Profile aktuell zu halten, ein bis zwei Postings pro Woche sind empfehlenswert.

Apropos soziale Netzwerke: integrieren Sie diese doch einfach auf Ihrer Homepage, ein plakativer Facebook- oder Twitter-Button sorgt für eine schnelle Wiedererkennung und macht Ihre Mandanten auf Ihre Profile aufmerksam. Ein Link leitet alle neugierigen User gleich zu den jeweiligen Profilen weiter.

Markus Danninger, aus: Steuerconsultant 2012, S. 56

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