Kontakte als Karrierefaktor

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Netzwerken dient der Karriere; Bildquelle: F1online

Schaffen Sie sich Kontakte, bevor Sie sie brauchen. Bereits an der Universität ergeben sich ersten Gelegenheiten, in Netzwerke einzusteigen. Soziale Netze im Internet können ebenfalls gute Plattformen für Kontakte sein, allerdings sollten Sie sich dabei eher auf die einschlägigen Business-Netzwerke beschränken. Pflegen Sie Ihre Daten penibel, geben Sie sich absolut seriös, teilen Sie nicht zu viel Privates von sich mit. Familienfotos etwa haben im Business-Umfeld nichts zu suchen. Jeder kann Ihr Profil einsehen und bei einem schlechten digitalen ersten Eindruck gibt es für Sie kaum die Chance eines zweiten persönlichen. Erhoffen Sie sich allerdings auch nicht zu viel von Business-Netzwerken, denn Kontakte wollen gepflegt werden, und im Internet geht das meist nicht so gut. Außerdem zielen viele Netzwerke letztlich auf Masse und nicht auf Klasse ab. Seien wir ehrlich: Wer kann schon mehr als 30 bis 40 Kontakte wirklich regelmäßig pflegen?

Gleichwohl ergeben sich im Berufsleben immer wieder Möglichkeiten, potenziell nützlichen Netzwerken, Clubs oder auch Vereinen beizutreten. Das muss nicht immer der Lions Club oder Rotary sein. Auch auf Kongressen und Seminaren lernen Sie sicher den einen oder anderen sympathischen und nützlichen Kontakt kennen.

Bedenken Sie jedoch, dass Kontaktpflege zu reinen Geschäftszwecken meist problematisch ist. Denn wer von uns will sich schon gern ausnutzen lassen? Daher bedeutet Kontaktpflege immer auch, Interesse an Menschen zu zeigen und sich auf andere einzulassen. Wer sich nicht für Menschen interessiert und auch mal ein offenes Ohr für persönliche Belange hat, wird nie ein guter Netzwerker sein. Und vergessen Sie nicht: Viele berufliche Gelegenheiten bahnen sich über mehrere Ecken an. Geschäftlich scheinbar uninteressante Leute kennen plötzlich jemanden, der genau das braucht, was Sie zu bieten haben! Seien Sie also aufgeschlossen und wertschätzen Sie grundsätzlich jeden – es wird sich immer lohnen.

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