Lampenfieber überwinden: Keine Angst vor dem Bewerbungsgespräch!

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Das Vorstellungsgespräch ist eine Extremsituation, die bei vielen Menschen große Angst hervorruft.

Kein Wunder – schließlich geht es um die berufliche Zukunft und es gibt nur diese eine Chance, den Arbeitgeber von sich zu überzeugen und sich von seiner besten Seite zu präsentieren. Gerade in dieser Situation können Sie es aber gar nicht gebrauchen, wenn sich Ihre Nervosität durch feuchte Hände, Herzrasen oder Blackouts bemerkbar macht.

Was also tun?

 

1. Ändern Sie Ihre Einstellung!

  • Machen Sie sich bewusst, dass Ihre Angst irrational ist. Der Personaler will Ihnen nichts Böses und möchte lediglich herausfinden, ob Sie für die Stelle geeignet sind.
  • Ein gesundes Maß an Aufregung ist völlig normal. Das ausgeschüttete Adrenalin gibt Ihnen Energie und macht Sie konzentrierter und aufnahmefähiger.
  • Alleine, dass Sie unter so vielen Bewerbern zum Vorstellungsgespräch ausgewählt wurden, sollte Ihr Selbstbewusstsein stärken. Sie haben die größte Hürde schon überwunden!
  • Begreifen Sie das Gespräch nicht als Prüfungssituation, in der Sie der Bittsteller sind und mit Fragen gelöchert werden, sondern verstehen Sie Ihr Gegenüber als gleichberechtigten Partner, der auch etwas von Ihnen will. Beide wollen herausfinden, ob die Zusammenarbeit funktionieren kann.

 

2. Eine gute Vorbereitung ist das A und O!

Wenn Sie gut vorbereitet sind, können Sie dieses Wissen als Stütze nutzen.

Dazu gehört:

  • Recherchieren über das Unternehmen und die Anforderungen an die Stelle,
  • Planen des Anfahrtsweges mit zeitlichem Puffer,
  • Auswählen und Bereitlegen des passenden Outfits und der nötigen Unterlagen,
  • Vorbereiten auf Standardfragen (z.B. „Erzählen Sie etwas über sich.“ „Wo liegen Ihre Stärken und Schwächen?“ „Wieso möchten Sie für uns arbeiten?“, „Warum sollen wir Sie einstellen?“ …),
  • Identifizieren der Schwachstellen im eigenen Lebenslauf sowie
  • Überlegen eigener Fragen, die auch Ihr Interesse am Unternehmen ausdrücken.

 

Stellen Sie sich das Worst-Case-Szenario vor: Was kann schlimmstenfalls passieren? Wenn Sie sich dies genau ausmalen, verliert es seinen Schrecken und Sie können passende Reaktionen und Entgegnungen einüben.

 

3. Wenden Sie kleine Tricks an!

  • Bewegung hilft beim Adrenalinabbau. Machen Sie deshalb vor dem Gespräch einen Spaziergang an der frischen Luft oder planen Sie am Morgen eine kleine Sporteinheit ein.
  • Bewusste Atemübungen helfen zur Entspannung. Tipp: Schließen Sie den Mund und atmen Sie nur durch die Nase – halten Sie beim Einatmen eines Ihrer Nasenlöcher zu, beim Ausatmen das andere. Dies zwingt Sie dazu, ruhiger und tiefer zu atmen.

 

4. Achten Sie im Bewerbungsgespräch auf Ihre Körpersprache!

Es ist keine Schande, nervös zu sein, denn es zeigt, dass Ihnen der Job wichtig ist. Lassen Sie aber nicht zu, dass Ihre Nervosität von Ihrem Gegenüber als Unsicherheit oder mangelndes Interesse interpretiert wird. Gehen Sie deshalb bewusst mit einer positiven Ausstrahlung ins Gespräch, halten Sie den Blickkontakt und versuchen Sie, Ihre Mimik und Gestik unter Kontrolle zu halten.

 

5. Belohnen Sie sich anschließend!

Es ist zwar hilfreich, Bewerbungsgespräche zu reflektieren, aber nicht indem Sie tausendmal jede Ihrer Antworten durchkauen und Sie sich über sich selbst ärgern. Danach ist man immer schlauer. Gehen Sie nach dem Gespräch lieber in ein Café und gönnen Sie sich einen Cappuccino. Seien Sie stolz darauf, das Gespräch gemeistert zu haben!

 

 

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