Netzwerken schon im Studium?

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Sie haben Ihre Prüfungen bestanden, Ihr Zeugnis erhalten – und was kommt jetzt? Nun heißt es Stellenausschreibungen studieren und fleißig Bewerbungen schreiben. Erleichtert werden kann die Übergangszeit von der Ausbildung zum ersten Job, wenn Sie über Vitamin B verfügen – B wie Beziehungen. In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, schon im Studium ein Beziehungsnetzwerk aufzubauen, auf welches Sie in passenden Situationen zurückgreifen können. Networking war und ist ein ganz bedeutsamer Karriere-Faktor, den Sie unbedingt nutzen sollten.

Es empfiehlt sich, so früh wie möglich mit dem Networking anzufangen. Je mehr Menschen Sie kennen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen eine dieser Personen helfen kann. Denn das ist das Erfolgsgeheimnis beim Networking: Sie finden den richtigen Ansprechpartner zur richtigen Zeit, kommunizieren gezielt und halten dabei immer die richtige Balance zwischen Geben und Nehmen. Das heißt: Ein funktionierendes Netzwerk kann Ihnen bei wichtigen Dingen helfen. Gerade im Studium haben Sie die Möglichkeit, besonders einfach mit vielen unterschiedlichen Personen in Kontakt zu kommen und von Ihnen zu profitieren. Denn je mehr Menschen von Ihren Interessen, Zielen und Vorhaben wissen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine dieser Personen Ihren einmal weiterhelfen kann. Bei einer Jobvergabe können jedoch nicht nur die eigenen Kontakte eine wichtige Rolle spielen, sondern auch Kontakte zu Leuten, die Sie nicht persönlich kennen, zu denen aber über gemeinsame Bekannte eine Verbindung besteht.

Wo können Sie einfach und schnell neue Kontakte knüpfen? Allgemein haben Sie auf Hochschulmessen, Recruiting-Veranstaltungen von Unternehmen, Fachmessen, in Business-Netzwerken, Fachforen oder schlicht während Ihrer Ausbildung die Möglichkeit, viele Menschen kennenzulernen und diese in Ihr Beziehungsnetzwerk einzugliedern. Auch Praktika und Werkstudentenjobs bieten sich an, um Vitamin B aufzubauen. Grundsätzlich sollten Sie sich, bevor Sie sich zum „Networking“ treffen, bewusst machen was Sie überhaupt wollen und wie Sie mit Ihrem Netzwerk umzugehen haben:

  • Zuerst sollten Sie Ihre Ziele bestimmen: Was möchten Sie mit Ihren Kontakten erreichen und wer kann Ihnen bei Ihrem weiteren Weg eventuell weiterhelfen?
  • Nachdem Sie sich diese Ziele bewusst gemacht haben, sollten Sie nicht wahllos neue Kontakte knüpfen, sondern sich an das Leitprinzip „Klasse statt Masse“ halten.
  • Des Weiteren sollten Sie sich darüber klar sein, dass ein gutes Netzwerk von „Geben und Nehmen“ bestimmt wird. Der beste Einstieg sind berufliche Gemeinsamkeiten und der Austausch von Wissen und zwar ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Warten Sie also erst einmal ab und fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus.
  • Zu guter Letzt heißt es am Ball bleiben. Sie müssen Ihre Kontakte regelmäßig pflegen und mit der Zeit vertiefen.

 

Im Zeitalter des Internets gibt es verschiedene Möglichkeiten gezielt und unkompliziert passende Ansprechpartner zu finden. Social Media spielt dabei eine wichtige Rolle und vereinfacht in vielen Fällen die Kontaktaufnahme und Aufrechterhaltung von Bekanntschaften geschäftlicher Art. Eine Möglichkeit sind z.B. die so genannten Business-Plattformen, zu denen beispielsweise linkedin oder xing gehören. Auch Facebook und Twitter sind in Deutschland viel genutzte Plattformen. Doch sollten Sie sich beim Aufbau von Beziehungen nicht nur auf virtuelle Kontakte stützen! Zwar ist dieser Weg einfach und zeitsparend, doch kann er nicht die Vorteile einer persönlichen Bekanntschaft ersetzen. Die sozialen Medien sind daher vor allem für Erst-Kontakte geeignet und zum Sammeln von Informationen. Die neuen Kontakte zu pflegen und zu intensivieren bleibt Ihnen aber nicht erspart.

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