So überstehen Sie die ersten Tage und Wochen im Job!

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Das Bewerbungsgespräch war erfolgreich und der Arbeitsvertrag ist unterschrieben – zwar sind damit die entscheidenden Weichen für Ihr zukünftiges Arbeitsleben gelegt, aber jetzt geht der Stress erst richtig los.

Denn die ersten Tage und Wochen im Job halten jede Menge Herausforderungen bereit.

 

In den ersten Tagen und Wochen …

  • stehen Sie unter besonderer Beobachtung.
  • lernen Sie viele Menschen, Abläufe und Inhalte kennen.
  • müssen sich Ihren Platz im Team finden.
  • wird Ihnen vieles fremd erscheinen.
  • werden Sie Fehler machen.

 

Diese Tipps helfen Ihnen, die schwierige Anfangszeit optimal zu meistern!

 

Dos:

  • Pünktlichkeit ist das A und O! Versuchen Sie Arzttermine oder Urlaubstage in den ersten Wochen zu vermeiden. Auch wenn Sie in den ersten Wochen vielleicht noch wenig zu tun haben, sollten Sie sich keinesfalls früher in den Feierabend verabschieden. Nutzen Sie die Zeit stattdessen, um sich in Ihre Aufgabengebiete einzuarbeiten, oder bieten Sie Ihren Kollegen Hilfe an.
  • Achten Sie auf angemessene Kleidung: Am Anfang sollte diese lieber zu formell als zu lässig sein. Der erste Eindruck zählt und lässt sich nicht so schnell korrigieren. Tipp: Tragen Sie nicht das gleiche Outfit wie im Vorstellungsgespräch!
  • Zuhören und lernen – das sind jetzt Ihre Hauptaufgaben. Stellen Sie Fragen, zeigen Sie echtes Interesse und beobachten Sie viel. Nur so lernen Sie die internen Strukturen und Gepflogenheiten des Unternehmens kennen und können Fettnäpfchen vermeiden.
  • Beginnen Sie früh, Beziehungen aufzubauen. Gehen Sie offen und freundlich auf Ihre Kollegen zu und stellen Sie Ihre Teamfähigkeit unter Beweis.
  • Erledigen Sie Ihre ersten Aufgaben lieber langsam, dafür aber gewissenhaft und richtig. Versuchen Sie nicht, die Tätigkeiten besonders schnell zu erledigen. Auf die Qualität kommt es an!

 

Don`ts:

  • Berufseinsteiger laufen oft Gefahr, zu übereifrig zu sein. Dies wird von den Kollegen häufig negativ aufgefasst. Machen Sie sich erst mit den Strukturen vertraut, bevor Sie eigene Ideen und Lösungsvorschläge einbringen.
  • Verzichten Sie auf Besserwisserei und Kritik, auch wenn Sie dabei Ihr umfangreiches Fachwissen zurückhalten müssen. In der ersten Zeit sollten Ihre Prioritäten stattdessen auf dem Aufbau positiver Beziehungen liegen.
  • Begegnen Sie Ihren Kollegen nicht mit einer Ellenbogenmentalität, sondern höflich und respektvoll.
  • Halten Sie sich aus Tratsch heraus und gehen Sie zunächst zurückhaltend mit Ihren persönlichen Informationen um.

 

Tipps:

  • Bereiten Sie sich gründlich vor: Vielleicht können Sie sich mithilfe von Mitarbeiterzeitschriften, dem Intranet oder Handbüchern vorab informieren? Klären Sie mit Ihrem Vorgesetzten, wie die Einarbeitung abläuft, und fragen Sie ihn nach Materialien, mithilfe derer Sie sich einlesen können.
  • Eine kleine Einstandsfeier eignet sich gut, um Ihre Kollegen besser kennenzulernen und Ihr Interesse am positiven Miteinander zu demonstrieren.
  • Haben Sie Geduld! Akzeptieren Sie, dass Sie Fehler machen werden. Eine gute Einarbeitung braucht Zeit.
  • Nutzen Sie Small Talk, um mit Kollegen ins Gespräch zu kommen.
  • Reflektieren Sie Ihre Einarbeitungszeit. Erstellen Sie zu Beginn einen Zielkatalog und überprüfen Sie ihn anschließend. Holen Sie sich auch Feedback von außen.

 

Die Kunst liegt in der Balance zwischen Zurückhaltung und Engagement!

 

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