Social Media im Bewerbungsprozess

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Die Bedeutung von Social Media lässt sich bei der Jobsuche nicht mehr von der Hand weisen. Laut „Social Media Report HR 2014“ nutzen rund 46 Prozent der deutschen Personalabteilungen aktiv Social Media. Was das für Studierende und Absolventen bedeutet, ist klar: Social Media vergrößert die eigenen Chancen, Personaler auf sich aufmerksam zu machen. Mit etwas Aufwand lassen sich die sozialen Netzwerke tatsächlich für die eigene Karriere nutzen – egal, ob als Student, Absolvent oder Professional . Wichtig ist dabei nur: Sie müssen regelmäßig Ihr Profil besuchen und aktualisieren. Ein gutes Foto ist in Ihrem Bewerber-Profil wichtig. Um eine möglichst breite Streuung zu gewährleisten, sollten Sie außerdem verschiedene Social-Media-Kanäle nutzen und diese miteinander verlinken.

In Deutschland liegen vor allem Facebook, Twitter und Xing im Trend und werden von Arbeitssuchenden wie auch Personalern immer häufiger genutzt.

 

Facebook

Facebook ist die meistgenutzte Vernetzungsplattform weltweit. Zwar spielt sie im Bewerbungsprozess eine noch eher untergeordnete Rolle, trotzdem kann Facebook der Karriere dienen. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, was andere bei Ihrem Profil zu sehen bekommen und was nicht. Manche Unternehmen recherchieren potenzielle Arbeitnehmer via Internet und stoßen bei den meisten Personen auch auf ein Facebook-Profil. Hier ist es dann von Vorteil, wenn Sie ein klug durchdachtes Profil aufweisen können und sich bei Posts und Bildern vorab überlegt haben, welchen Eindruck Sie bei einem Besucher Ihrer Seite hinterlassen möchten.

 

Twitter

Twitter wird immer populärer in Deutschland und Sie können es auch gezielt für den Bewerbungsprozess nutzen. Mit einem eigenen Profil können Sie zum einen sich selbst über potenzielle Arbeitgeber und vor allem über Stellenangebote informieren. Für auf Twitter veröffentlichte Stellenangebote hat sich mittlerweile „Jobtweet“ als eigene Stellenbörse etabliert. Zum anderen können Sie unter der Kategorie „Biografie“ die wichtigsten Informationen zu Ihrem beruflichen Hintergrund zusammenfassen.

 

Xing

Eines der populärsten Netzwerke für die Bewerbung ist Xing. Das Portal ist speziell darauf ausgelegt, das eigene Karrierenetzwerk auf- und auszubauen. Hier können Sie ein aussagekräftiges Profil erstellen, in dem Werdegang, Interessen sowie „Ich suche“ und „Ich biete“ angegeben werden können. Bei der Registrierung auf Xing können Sie außerdem festlegen, ob Sie von suchenden Personalverantwortlichen kontaktiert werden möchten. Wenn Sie sich nicht nur national sondern auch international präsentieren möchten, dann sollten Sie zusätzlich „LinkedIn“ nutzen. Dort können Sie sich über internationale Stellen und Ansprechpartner informieren.

 

Social Media sollte in der heutigen Zeit im Bewerbungsprozess nicht mehr unterschätzt werden. Vor allem langfristig bringen Facebook & Co viele Vorteile, da Sie mit diesen Kanälen ein großes Informations- und Karrierenetzwerk aufbauen können.

 

Literaturtipps:

Hermann Arnold: Einsichten zu Social Media Recruiting. Haufe, Freiburg, München 2014.

Sven Gábor Jánszky: Das Recruiting-Dilemma. Zukunft der Personalarbeit in Zeiten des Fachkräftemangels. Haufe, Freiburg, München 2014.

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