Vielen Dank an das gesamte Team!

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Drei Manager und eine Managerin als Schiedsrichter auf Fussballplatz

Ob Anfänger oder alter Hase: Im Berufsalltag trifft man immer wieder auf dahin gesagte Floskeln, die trotz ihres Unsinns so etabliert sind, dass man sie nicht mehr hinterfragt.

Zum Beispiel: „Vielen Dank an das gesamte Team!“ – Wer sagt denn so was?

Kollegen, die gerade ein Projekt abgeschlossen haben und nun darauf warten, von Lob überschüttet zu werden!

Was steckt dahinter?

Es besteht immer ein gewisses Spannungsverhältnis zwischen der Leistung des einzelnen und dem, was man gemeinsam erarbeitet, als Team. Einerseits muss jeder auf seinen ganz persönlichen Beitrag aufmerksam machen, sonst wird er gar nicht wahrgenommen und man hält ihn für genauso faul wie alle andern. Andererseits darf er auch nicht als Einzelkämpfer gelten. Wer nach oben will, muss teamfähig sein – der Teamfähigste von allen. Die Lösung besteht darin, sich selbst in den Vordergrund zu spielen. Um dann, wenn man ganz im Mittelpunkt steht, dem gesamten Team zu danken. Das bestätigt nicht nur die missgünstigen Kollegen, die auch ein bisschen mitgeholfen haben, es umweht einen auch die Aura des Teamleaders. Denn wer hätte sonst zu danken, wenn nicht derjenige, der für das Projekt verantwortlich ist?

Was soll ich dazu sagen?
Klinken Sie sich ein, indem Sie hinzufügen: „Ja, Ihr wart großartig!“ Dadurch stellen Sie klar, dass Sie ebenfalls kein einfaches Teammitglied sind, sondern über der Sache stehen.

Kennen Sie auch so eine Floskel? 

Unser Buchtipp dazu: „111 unvermeidliche Sätze fürs Berufsleben“ von Matthias Nöllke

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