Wanted: neue Immobilienkaufleute

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Ausbildung in der Immobilienbranche: eine gute Entscheidung

Engagierte Berufsanfänger haben gut lachen – es gibt langfristig noch freie Lehrstellen und gute Jobperspektiven. Im September beginnt in den meisten Ausbildungsbetrieben das neue Ausbildungsjahr – auch für deutschlandweit dreitausend neue Auszubildenden, die sich für den Beruf des/der Immobilienkaufmanns/-frau entschieden haben.

„Wir erwarten allerdings, dass in den kommenden Jahren bis zu zehntausend neue Stellen in der Immobilienwirtschaft geschaffen werden“, erklärt Jens-Ulrich Kießling, Präsident des Immobilienverbandes IVD. „Denn die Branche boomt: Immer mehr institutionelle Investoren und private Kapitalanleger investieren in Immobilien.“ Dies erhöhe die Nachfrage nach Experten für den Immobilienhandel sowie für die Bewertung und Bewirtschaftung von Immobilien. Entsprechend gehe er davon aus, dass sich auch die Zahl der Auszubildenden in Zukunft erhöhen werde.

Was lernt man da?

Immobilienkaufleute verfügen über ein breites kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen, über eine hervorragende Marktkenntnis, technischen Sachverstand und eine hohe soziale Kompetenz. Sie arbeiten gleichermaßen am Schreibtisch wie im Außendienst. Sie vertiefen sich einerseits in Zahlenkolonnen, Baupläne oder Gesetzestexte und führen andererseits häufige und intensive Gespräche mit Kunden, Auftraggebern oder Behörden. „Es ist nicht zuletzt diese Mischung aus Theorie und Praxis im Arbeitsalltag der Immobilienkaufleute, die dafür sorgt, dass es niemals langweilig wird“, sagt Kießling. Sie können bei einem Wohnungsunternehmen, einem Bauträger, einem Projektentwickler, einem Maklerbüro, einem Finanzdienstleister oder im Gebäudemanagement Anstellung finden oder sich selbständig machen.“

Die dreijährige Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/-frau ist nach dem Berufsbildungsgesetz geregelt und findet im sogenannten dualen System statt – das heißt, dass sie sowohl von einer Berufsschule als auch von einem Ausbildungsbetrieb übernommen wird. Obwohl das Gesetz keinen bestimmten Schulabschluss zur Voraussetzung macht, bevorzugen die meisten Ausbildungsbetriebe Bewerber mit Hochschulreife.

Weitere Informationen finden Sie zum Beispiel auf der Seite Berufenet der Bundesagentur für Arbeit.

(Bildquelle: MEV Verlag GmbH, Germany
Text: IVD Bundesverband)

Kommentare

  • stefan sagt:

    Hallo Zusammen,

    ich würde sagen, dass die Ausbildung Immobilienkaufmann/-frau inkl. Gebäudemanagement Weiterbildung eine Marktlücke heutzutage darstellt … Dies ist der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere.

    Gruß
    Stefan

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