Werden Sie aktiv! – Bessere Leistung durch Selbstmotivation

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Fehlt Ihnen auch häufig die Motivation, endlich eine Studienarbeit zu schreiben oder den großen Stapel aufgeschobener Aufgaben abzuarbeiten? Aufgeschobenes nicht erst zu erledigen, wenn Sie kurz vor der Deadline stehen und in Stress und Panik verfallen, ist nicht immer leicht. Die richtige Selbstmotivation kann Ihnen dabei helfen, Ihre Ziele konsequent und fokussiert zu verfolgen.

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Aktion statt Reaktion

Mangelnde Motivation kommt oft von Unzufriedenheit. Man redet sich ein, dass der Chef oder der Professor nichts für einen unternimmt und man wird zunehmend unzufriedener. Nur zu selten gesteht man sich ein, dass eine ungünstige Situation auch selbst verursacht sein kann. Dies kommt daher, dass uns von klein auf die Reaktion auf einen Befehl anerzogen wird (zum Beispiel das Zimmer aufzuräumen), nicht jedoch selbst aktiv zu handeln. Aus diesem Grund wird auch später noch lieber die Umwelt verantwortlich gemacht, als dass man den Fehler bei sich selbst sucht.

Umgekehrt entsteht eine unbewusste Abhängigkeit vom Unternehmen oder Dozenten: Man wartet darauf, motiviert zu werden, und unternimmt selbst nichts aktiv. Damit Sie nicht in Lethargie und Ohnmacht verfallen, müssen Sie Ihre eigene geistige Einstellung ändern. Jemand der denkt, er sei für das Unternehmen wichtig und bewirke etwas, ist zufriedener als jemand, der das Gegenteil denkt – ganz unabhängig davon, ob dies tatsächlich so ist.

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Engagiertes Denken

Ein erster Schritt, um der Spirale der Demotivation zu entkommen, ist das engagierte Denken. Rufen Sie sich Ihre Ziele in Erinnerung und stellen Sie sich stets die Frage: „Was kann ich tun?“ Machen Sie eine Liste mit Dingen, die Sie selbst aktiv beeinflussen können, um zum Beispiel eine bestimmte Position zu erreichen oder eine gute Note in Ihrer Studienarbeit zu schreiben. Setzen Sie auf Ihrer Liste Prioritäten und überlegen Sie, wie Sie diese am besten angehen.

Engagiertes Denken hilft Ihnen, sich auf die eigenen Ziele und Antriebsfähigkeit zu fokussieren und aktiviert Ihre Energien. Beschränken Sie sich in Ihren Vorhaben jedoch auf den Bereich, den Sie selbst beeinflussen können. Dinge, auf die Sie sowieso keinen Einfluss haben, sind für Sie nicht zielführend und sind durch Ihre Unveränderbarkeit auf Dauer demotivierend.

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100% geben

Geben Sie bei allem immer 100% Einsatz, auch bei den Dingen, von denen Sie denken, dass Sie sie schon längst beherrschen. Auch Profisportler trainieren immer wieder die Basics Ihrer Sportart, denn nur so werden Sie der Beste.

Dass dies nicht einfach ist, ist selbstverständlich und hängt stark mit Ihrer inneren Einstellung zusammen. Lassen Sie sich voll und ganz auf die Aufgabe ein und erinnern Sie sich daran, dass Sie eine Verpflichtung sich selbst gegenüber eingegangen sind. Nehmen Sie das Vorhaben ernst, aber überfordern Sie sich nicht: Passen Sie notfalls den Zeitraum oder die Intensität Ihrer Aufgabe an.

Je öfter Sie Vorhaben erfolgreich beenden, desto leichter wird es Ihnen im Laufe der Zeit fallen, zukünftige Ziele zu erreichen. Denn mit jedem Erfolg steigt Ihr Selbstvertrauen und das Wissen, das Sie es schaffen können.

 

Weitere Tipps und Informationen zum Thema Selbstmotivation finden Sie hier:

Marcus Heidbrink / Sebastian Debnar‑Daumler: Self-Leadership. Freiburg, München: Haufe 2016.

Reinhold Stritzelberger: Dauerhafte Selbstmotivation. Freiburg, München: Haufe 2016. [Erscheint am 15. Juli 2016]

Annette Auch‑Schwelk : Erfolgreich mit Selbstbewusstsein. Freiburg, München: Haufe 2014.

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