Wie Sie als Berufsanfänger peinliche Situationen gekonnt meistern

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Beim Start ins Berufsleben ist oft nicht klar, welche Gepflogenheiten oder unausgesprochene Regeln in bestimmten Situationen Gewicht haben. So kann es leicht zu unangenehmen Momenten oder Peinlichkeiten im Job kommen.

 

Den Namen des Gegenübers vergessen

Viele behelfen sich damit, dass sie den Namen ihres Gesprächspartners einfach nicht nennen und schnell über etwas anderes reden. Wenn Sie jemanden nur kurz begrüßen und ein, zwei Sätze wechseln, kann das auch ganz hilfreich sein.

Sobald die Begegnung aber über eine flüchtige Begrüßung hinausgeht, sollten Sie Ihre Gedächtnislücke gerade nicht überspielen. Fragen Sie gleich zu Beginn höflich nach dem Namen. Dann ist es am wenigsten peinlich. Je länger sich das Gespräch hinzieht, umso unangenehmer ist es, wenn sich herausstellt, dass Sie den Namen nicht kennen. Und umso höher ist auch die Hürde, einfach nachzufragen.

Sympathiepunkte können Sie sammeln, wenn Sie irgendetwas ansprechen, was Sie über den anderen wissen. So erkennt er, dass Sie zwar seinen Namen vergessen haben, sich im Übrigen aber sehr wohl an ihn erinnern können.

 

Falsch gekleidet

Häufig wird das Risiko unangemessener Kleidung unterschätzt. Mit Charme und Gewandtheit lässt sich diese Peinlichkeit nur teilweise ausgleichen. Denn wir können uns gar nicht dagegen wehren, als Außenseiter zu erscheinen, wenn mit unserer Kleidung etwas nicht stimmt.

Ein verbreiteter Fehler, mit dem Sie die Peinlichkeit noch vergrößern ist es, allen, die Ihnen über den Weg laufen zu erzählen, wie es zu dem Missgriff kam. Mit solchen Erklärungen fallen Sie den anderen nur auf die Nerven. Sie können Ihre Kleidung nicht durchstreichen, indem Sie erklären, wie schrecklich Sie darin aussehen und wie unangenehm Ihnen das alles ist.

Erzählen Sie beiläufig, wie sehr Sie sich beeilt haben hierher zu kommen und keine Zeit mehr hatten, sich umzuziehen. Oder Sie kommen darauf zu sprechen, wie Sie der Gastgeber eingeladen hat und irgendetwas von „lässig eleganter Freizeitkleidung“ erwähnt hat. Sehr souverän wirken Sie, wenn Sie zu Ihrer unpassenden Garderobe eine lustige Geschichte erzählen können. Sind Sie ohne Ihr Gepäck auf dem Flughafen gelandet? Haben Sie den Koffer verwechselt? Solche Geschichten hören die Leute gerne.

 

Ins Fettnäpfchen getreten

Es gibt kein Gesprächsthema, das so harmlos ist, dass sich nicht irgendwer dadurch peinlich berührt fühlen könnte. Machen Sie eine unpassende Bemerkung oder ist  dem Gegenüber ein bestimmtes Thema unangenehm, ist es oft taktvoller, das Gesprächsthema zu wechseln, anstatt nachzufragen oder sich wortreich zu entschuldigen.

 

Keine Ahnung von der Etikette

Kennen Sie sich bei Regeln der Etikette nicht aus, orientieren Sie sich an Vorbildern. Beobachten Sie, wie sich andere verhalten und verhalten Sie sich entsprechend. Im Zweifel ist es keine Schande nachzufragen. Fehlt dafür die Zeit, folgen Sie Ihrer Intuition, so bleiben Sie authentisch.

Ist Ihnen bei Tisch ein Missgeschick passiert, haben Sie beispielsweise ein Weinglas umgestoßen, entschuldigen Sie sich, verständigen Sie das Personal und bieten Sie Hilfe oder ggf. Wiedergutmachung an.

 

Die wichtigste Regel um mit Peinlichkeiten souverän umzugehen, ist ruhig zu bleiben und das Ganze möglichst kurz abzuhandeln.  Wie Sie darauf reagieren, wenn Sie bei Notlügen ertappt werden, oder wie Sie damit umgehen, wenn jemand Sie bloßstellen möchte, erfahren Sie im TaschenGuide „Peinliche Situationen meistern“ von Matthias Nöllke, ISBN 978-3-448-08814-4.

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