Zeitmanagement – So vermeiden Sie Stress bei Hausarbeiten

Veröffentlicht am von Haufe eCampus Redaktion

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Für viele Studierende endet das Semester nicht mit Prüfungen, sondern erst mit der Abgabe von einer oder mehreren Hausarbeiten. Das kann sich schon mal bis zum Ende der Semesterferien hinziehen. Damit in der vorlesungsfreien Zeit auch noch Platz für Anderes bleibt, ist ein gutes Zeitmanagement gefragt. Wir haben ein paar Tipps für Sie gesammelt, wie Sie Ihre Hausarbeiten stressfrei meistern.

 

Themenfindung

Zu Anfang gilt es ein ansprechendes Thema zu finden, mit dem man sich über mehrere Wochen intensiv auseinandersetzen kann. Ein guter Ansatzpunkt ist hier oft ein Referat zu vertiefen, das man für das Seminar vorbereitet hat. Man kennt sich schon mit dem Thema aus und hat bereits Literatur vorliegen. Vielleicht ergibt sich ja auch aus der Diskussion im Kurs und mit dem Dozenten ein Thema. In der Regel hilft dieser auch gerne bei der Ausarbeitung einer Idee. Melden Sie sich also rechtzeitig zur Sprechstunde an, denn am Semesterende kann es ziemlich voll werden.

Für die Themenfindung gilt: Sammeln Sie schon während des Semesters Ideen und interessante Themen und vereinbaren Sie einige Wochen vor Semesterende einen Termin beim Dozenten um sie zu spezifizieren.

 

  • Literaturrecherche und grobe Gliederung

Wenn das Thema steht, folgt die Literaturrecherche. Aufbauen können Sie hier sehr gut auf der vom Dozenten empfohlenen Literatur. Seien Sie offen – vielleicht haben Sie einen Aspekt Ihres Themas schon einmal in einer anderen Arbeit behandelt? Hier könnten Sie an altes Wissen anknüpfen.

Denken Sie auch daran, die benötigte Literatur rechtzeitig zu bestellen, damit es am Ende nicht zu Engpässen kommt. Bedenken Sie auch, dass Kommilitonen ein ähnliches Thema bearbeiten könnten und auf die gleiche Literatur zugreifen müssen. Manche Bücher können also auch schnell vergriffen sein.

Zeitgleich sollte eine grobe Gliederung des Inhalts entstehen, die sich an Ihrer Ausgangsfrage orientiert.

Die Literaturrecherche wird leicht unterschätzt: Die Organisation und das Lesen kann gut ein Drittel der Zeit in Anspruch nehmen.

 

  • Das Schreiben

Meist formen sich schon während der Literaturrecherche erste Absätze und Kapitel. Es ist daher nicht ratsam, stur der Struktur „Einleitung-Hauptteil-Schluss“ zu folgen. Einfacher ist es mit einem Kapitel zu beginnen, für das man schon Thesen und einen Aufbau im Kopf hat. Häufig ergibt sich beim Schreiben ein Anknüpfungspunkt für den nächsten Block.

Die Einleitung und das Fazit sollten immer zum Schluss geschrieben werden. Sie geben der Arbeit einen Rahmen und runden sie ab.

Das Schreiben selbst geht bei guter Vorbereitung recht schnell. Viel Zeit benötigen in der Regel das Suchen von Zitaten und Quellen. Auch hier sollten Sie circa ein Drittel Ihrer Zeit einplanen. Denken Sie daran, Zitate immer gleich zu markieren und die Quellen anzugeben, sonst müssen Sie später lange suchen!

 

  • Überarbeitung und Fertigstellung

Die wissenschaftlichen Inhalte allein bringen Ihnen keine 1,0 ein. Sehr wichtig sind auch die Lesbarkeit des Textes und die Einhaltung der Formalien. Lesen Sie daher den Text noch einmal in Ruhe durch und suchen Sie nach Rechtschreib- und Grammatikfehlern, unklaren Formulierungen und umgangssprachlichen Begriffen.

Außerdem muss Ihre Arbeit nun „in Form“ gebracht werden. Informieren Sie sich hierzu rechtzeitig bei Ihrem Dozenten oder auf der Homepage der Fakultät, welche formalen Richtlinien für Ihre Arbeit gelten.

Für diesen Arbeitsschritt können Sie noch einmal zwei bis drei Tage berechnen. Planen Sie außerdem ein paar Tage ein, um Ihre Arbeit von einem Freund oder Kommilitonen Korrektur lesen zu lassen.

Viel Erfolg!

 

Weitere Tipps und Tricks rund um das richtige Zeitmanagement erhalten Sie hier:

Alexander Jürries: Anpacken statt aufschieben. Erfolgreich Ziele setzen, Entscheidungen treffen, entschlossen handeln. Haufe: Freiburg, München 2015.

Anita Bischof, Klaus Bischof: Selbstmanagement. Haufe: Freiburg, München 2012.

Anita Bischof, Klaus Bischof, Jörg Knoblauch, Holger Wöltje: Selbstorganisation. Haufe: Freiburg, München 2012.

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